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Zugegeben, Diese Bezeichnung ist etwas unglücklich gewählt. Natürlich gibt es nicht Die beste Bildagentur. Jede Fotoagentur hat sowohl gute als auch schlechte Seiten. Worauf es letztlich ankommt, sind aber die Verkäufe und in dieser Beziehung geht es zunächst um einen gewissen Grad an Bekanntheit. Zusätzlich lautete meine Einschränkung für die Rubrik „Informieren, Top-Themen“, dass hier genannte Unternehmen für jeden offen stehen sollen. Deshalb kann ich an dieser Stelle natürlich keine Agenturen mit komplizierten Bewerbungsprozeduren bzw. überhöhten Qualitätsanforderungen vorstellen. Nun aber zu meinen Empfehlungen:
2.1 Fotolia
Fotolia ist für jeden der Fotos über Bildagenturen verkaufen möchte nahezu unverzichtbar geworden. Das im Jahr 2005 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in New York ist heute weltweit aktiv und wächst immer weiter. Mit seiner deutschen Sprachversion ist Fotolia hierzulande bekanntester Anbieter für Stockfotos. Allein schon deshalb lohnt sich eine Anmeldung. Wer übrigens von Deutschland aus Bilder einstellt verkauft diese automatisch auch in alle anderen Ländern, in denen Fotolia aktiv ist. Zu diesem Zweck übersetzt das System Schlagwörter automatisch, so das man Keywords immer nur in seiner eigenen Sprache angeben muss. Und wie viel kann man nun verdienen?
Abgerechnet wird immer pro Download, wobei Fotografen einen Anteil zwischen 33 und 67 Prozent erhalten, bei Verkaufspreisen von 1 bis 20 Credits (1 Credit entspricht 0,83€). Beeinflussende Faktoren sind: Exklusiv / Non-exklusiv (Werden diese Bilder auch über andere Bildagenturen vermarktet?), Bildauflösung, Lizenz (normal / erweitert), Fotografen-Ranking (Gesamtzahl aller bisherigen Verkäufe). Für Downloads, die über ein Abonnement erfolgt sind, erhalten Künstler pauschal 0,30 Credits. Darüber hinaus haben Fotografen bei steigendem Ranking die Möglichkeit ihre Verkaufspreise anzuheben, so das Bilder in der höchsten Stufe zu Preisen zwischen 20 und 200 Credits (je nach Auflösung und Lizenz) angeboten werden können.
2.2 Dreamstime
Mein zweiter Tipp in Sachen Bildagenturen lautet Dreamstime. Hierbei handelt es sich um eine englischsprachige Agentur, die man sich auch in einer deutschen Version anzeigen lassen kann (unter dem Logo auf „DE“ klicken). Die Webseite wirkt auf den ersten Blick etwas unauffällig und wirbt mit niedrigen Preisen. Dies sollte jedoch nicht abschrecken, denn tatsächlich verdient man als Fotograf ganz gut und erhält seinen fairen Anteil von mindestens 50 Prozent. Ich habe vor einiger Zeit mal zu Testzwecken ein Bild hochgeladen und in der Zwischenzeit bereits 8 Dollar daran verdient, aus 10 Downloads. Ähnliche Erfahrungen sind des Öfteren auch von anderen Fotografen zu lesen. Hinter Fotolia muss sich diese Bildagentur also nicht verstecken, eher im Gegenteil. Wie also können Sie teilnehmen? Melden Sie sich einfach an und starten mit dem Hochladen Ihrer Fotos. Achten Sie jedoch auf Qualität. Zunächst können Sie bis zu 50 Bilder pro Tag einreichen. Diese Zahl verringert sich jedoch wenn zu viele Bilder abgelehnt werden.
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